Wer wir sind
Wer ist SAMUEL?
Samuel ist ein Prophet im Alten Testament, ein von Gott berufener. Er soll als Sprachrohr zu den Menschen dienen. Samuel war noch jung, als er in den Tempel gebracht und ein Schüler Elis wurde. Dort hörte er, während er schlief, eine Stimme, die ihn rief. Er glaubte, Eli hätte ihn gerufen und ging zu ihm hin, aber dieser war es nicht und schickte ihn wieder schlafen. Nachdem Samuel dreimal gerufen wurde und dreimal zu Eli kam, erkannte dieser, dass Gott es war, der Samuel rief. Er trug ihm auf, beim nächsten Mal, wenn der Herr ihn riefe, zu antworten: „Rede, Herr, denn dein Diener hört.“
Und so bekam Samuel seinen ersten Auftrag von Gott. Später war es Samuel, der im Auftrag Gottes aus Israel eine Monarchie machte und erst Saul und dann David zum König salbte.
Wie Samuel sind auch wir Christen durch die Taufe und die Firmung berufen.
Wozu? Wir sind berufen, an der Kirche mit zu bauen, eigene Ideen und Vorstellungen mit einzubringen. Wie muss eine Kirche für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aussehen? Um diese Fragen geht es uns auch bei der Jugendkirche Samuel: Wir möchten allen Jugendlichen die Möglichkeit geben, die Kirche nach ihren Vorstellungen mitzugestalten, Möglichkeiten bieten, miteinander ins Gespräch zu kommen und ein Ort für die Begegnung und Auseinandersetzung mit Gott und dem Glauben sein.

Der Leitsatz ist Beschreibung, Anspruch und Maßstab der Kirchlichen Jugendarbeit in der Erzdiözese Freiburg. Er gilt für die Arbeit der Fachstellen, der Jugendbüros und des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). In der Darstellung ist er verknüpft mit dem Leitbild der Kirchlichen Jugendarbeit:
den vier Flügeln einer Windmühle.
Kirchliche Jugendarbeit ist vergleichbar mit einer Windmühle. Die vier Flügel stehen für FREIZEIT, SPIRITUALITÄT, POLITIK und BILDUNG. Nur wenn diese vier Bereiche gleich gewichtig sind, läuft die "Jugendarbeitswindmühle“ rund.
Wenn sich die Windmühlenflügel drehen, entsteht die nötige Kraft, um durch die kirchliche Jugendarbeit etwas in Gesellschaft und Kirche zu bewegen. Die vier Flügel brauchen eine feste Verbindung miteinander, damit sie den starken Wind des Wandels wirklich nutzen können.













